Corona Virus – The Work by Byron Katie

Der aktuelle Gedanke lautet: “Der Corona Virus könnte mir meine Freiheit & Gesundheit berauben.”
 Ist das wahr?
=Ja

 Kannst Du absolut sicher sein, dass das wahr ist (dass es geschehen wird)?

=Ja

 Und wie reagierst Du auf den Gedanken?
= Angespannt. Voller Panik. Ich empfinde jetzt schon die Ohnmacht und Hilflosigkeit.

 Und wie verhältst Du Dich, wenn Du das glaubst?
= Ich mache mir die ganze Zeit Sorgen. Ich überlege, wie ich mich darauf vorbereiten kann, obwohl ich auch sehr entsetzt darüber bin, wie viele Menschen der Panik verfallen.

 Wie behandelst Du Dich und andere selbst, wenn Du den Gedanken denkst?
=Ich versuche die Angst größtenteils runterzuspielen. Ich bin genervt, überall darüber zu lesen und ich bin auch teilweise genervt von den Menschen, die kein anderes Gesprächsthema mehr haben. Gleichzeitig spüre ich wie ich verkrampfe und mich kaum entspannen kann.

 Wer wärst Du jetzt ohne den Gedanken?
= Ich wäre entspannter, friedvoller und könnte mich auf andere, sinnvolle Dinge konzentrieren. Ich würde mich freier fühlen, das zu machen, was ich will und den jetzigen Moment mehr genießen. Ich könnte dem Leben mehr vertrauen und erkennen, dass alles einen Sinn hat. Ich spüre einen inneren Frieden und eine Zuversicht.

 Kehr den Satz um „Der Corona Virus könnte mir meine Freiheit und Gesundheit berauben.“
=Der Corona Virus kann mir nicht meine Freiheit und Gesundheit berauben.

 Was ist es dann, was Dir aktuell Deine Freiheit und Gesundheit berauben kann?

=Mein Denken, meine aktuellen Gedanken darüber, könnten mir meine Gesundheit und meine Freiheit berauben.
Durch diese Gedanken schränke ich mich nämlich selbst ein und halte mich in der Angst gefangen und kann das Hier und Jetzt nicht so annehmen und sehen wie es ist. Stressvolle Gedanken verursachen Leid. Ohne den Gedanken, kann ich den Fokus auf das Positive in meinem Leben richten. In diesem Moment machen mich nämlich nur meine aktuellen Gedanken verrückt. In der Wirklichkeit ist aktuell alles gut. Ich bin gesund, ich kann tun und lassen was ich will. Ich weiß nicht was die Zukunft bringen mag. Ich kann mich aber auf die Gegenwart besinnen und in mir selbst den Anker, den Halt finden und die Geschichte loslassen.

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„Aber ich brauche doch einen Notfallplan“

 Ist das wahr?

=Ich bin mir nicht sicher, ob ich das noch wissen kann. Ich denke es gibt keinen Plan, den ich machen könnte, weil ich gar nicht sicher annehmen kann, was passieren könnte.

 Genau, Du kannst die Wirklichkeit nicht austricksen. Wo wir uns jetzt befinden, das könnte der sicherste Ort der Welt sein. Wir wissen es nicht.
Wer wärst Du ohne den Gedanken „Ich brauche einen Notfallplan?“
= Gelassen, weniger ängstlich. Kein Druck mehr. Ich könnte aufatmen. Ich hätte ein tiefes Vertrauen zu mir selbst und dem Leben. Ich würde darauf vertrauen, dass ich aktuell mein Bestmögliches einfach tue.

 Siehst Du einen Grund, der keinen Stress bereitet, an der Geschichte festzuhalten, dass Du einen Notfallplan brauchst?
=Nein, es stresst mich grundsätzlich, wenn ich daran denke. Ich bin nervös, wenn ich versuche, alles zu kontrollieren.

 „Ich brauche einen Notfallplan“ -Dreh den Satz herum.
= Ich brauche keinen Notfallplan?!

 Spüre das. Kannst Du erkennen, wie das genauso wahr sein könnte?

Wenn wir klar in unserem Geist sind, dann können wir viel fokussierter handeln und wissen spontan ganz genau, was wir als nächstes tun können. Dann findest Du alles was Du gerade brauchst, genau da wo Du bist. Der Angst zu verfallen ist nicht effizient, weil wir in dieser Panik uns selbst und anderen nicht so gut helfen können. Ohne die Geschichte“ Ich brauche einen Notfallplan“ werden Dir verschiedene gute Ideen kommen, beispielsweise ein Ort, wo Du hin kannst. Wer weiß, was Dir noch einfällt, wenn Du ruhig und gelassen bist und Deiner inneren Führung Raum gibst? Es besteht keine Notwendigkeit einen genauen Plan zu haben, denn wenn Du glaubst Du bräuchtest einen Plan dann gehst Du davon ja aus, dass Du gerade schon im Mangel lebst.

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Meine Liebe,
vielleicht magst Du einsehen, dass es viel schwieriger und belastender ist, zu versuchen die Kontrolle zu behalten, um eine vermeintliche Sicherheit zu schaffen. Du erkennst dann auch, dass Du in diesem Moment eben das Bestmögliche tust – Es gibt nicht mehr zu tun. Du hast die Möglichkeit, die Situation/ Dein Glauben/ die Geschichte immer zu hinterfragen und Deine Sichtweise zu verändern. Die Welt ist wie sie ist. Die Realität ist wie sie ist.

Dein Denken entscheidet letztendlich darüber, wie Du Dich fühlst und mit welcher Haltung Du das Geschehen betrachtest.

Wir dürfen uns trauen noch tiefer in unser Inneres einzutauchen, um daran zu wachsen, unsere Werte, Stärke und Menschlichkeit zu erkennen und diese auszuleben . Wenn wir uns wandeln, dann wandelt sich die Welt.

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